Okt 11

Der israelische Hackerangriff auf iranische Industrierechner mit dem Stutnex-Virus soll mit Hilfe manipulierter iPhones durchgeführt worden sein. Entsprechende Angaben fanden sich am 7. und 8. Oktober 2010 auf chinesischen Nachrichtenseiten. Diese Angaben wurden aber wieder entfernt.

Es wurde dabei der Umstand ausgenutzt, daß zahlreiche iranische Regierungsangestellte zwar amerikafeindlich sind, moderne technische Geräte aus den USA aber trotz oder wegen dem Embargo hohes Prestige genießen.

Auf dem Treffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit – der Weiterentwicklung des Warschauer Paktes – in Jekaterinburg im Juni 2009 wurden der iranischen Delegation durch die russischen Gastgeber 500 iPhones als „Give away“ überreicht.  Diese kleine Nebensache hatte beachtliche Auswirkungen, ohne daß die russische Seite Kenntnis davon gehabt hätte. Im FSB, dem russischen Geheimdienst, mußten mehrere führende Köpfe nicht rollen, aber doch gehen. Die iPhones wurden über nicht näher bezeichnete Wege dem Gouverneur von Jekaterinburg zugespielt.

Die NSA-Zentrale in Baltimore hatte schon lange den „Big Bang“, den großen Schlag gegen das iranische Atomprogramm geplant. Während der Mossad Stutnex programmieren ließ, wurde in Baltimore an besonderen Wegen in die iranischen Rechenzentren getüftelt. Diese gehören zu den am besten gesicherten Anlagen auf der Welt überhaupt und sind von außen nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten theoretisch nicht angreifbar. Die iPhones von Jekaterinburg wurden in enger Zusammenarbeit von Apple und CIA so umgearbeitet, daß sie via Satellit alle möglichen Daten aus ihrer Umgebung über Satellit zum NSA schicken und sogar Befehle von diesem ausführen können. Steve Jobs stand dem grundsätzlich ablehend gegenüber, eine Rolle bei seiner Meinungsänderung soll Steven Spielberg mit seinen Kontakten zu Exiliranern gespielt haben. Mehrere dieser Geräte waren im Besitz des iranischen Führungspersonals im Atomprogramm. Über diesen Weg wurde die Aktivität von Stutnex gestartet. Ahmadineschads iPhone selbst soll allerdings nicht manipuliert worden sein. Insgesamt steht dies für eine zunehmende Verschärfung der Sicherheitslage im virtuellen Raum. In nächster Zeit kann mit politischen Reaktionen auf die Vorgänge gerechnet werden.



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