Jun 11

Auf Apples diesjähriger WWDC (Worldwide Developers Conference) drehte sich alles um die nunmehr vierte Version des iPhones. Dennoch gab es auch abseits der Ankündigung des neuen Smartphones einiges zu berichten, wenngleich am Ende natürlich alle nur von einem einzigen Thema redeten: dem iPhone 4.

Rund um den Apfel
Die Eröffnung der WWDC wurde, wie sollte es anders sein, von Apple-CEO Steve Jobs persönlich geleitet. Auf einer seiner berühmten Keynotes berichtete der 55-jährige insbesondere vom iPad, dessen weltweiter Start erst vor wenigen Monaten erfolgte. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, auf die mittlerweile über zwei Millionen verkauften Geräte zu verweisen – ein Andrang, der so nicht erwartet wurde und der die Einführung des iPads in Europa ein paar Wochen nach hinten verschob.
In Apples hauseigenem App Store gebe es jetzt bereits über 225.000 verschiedene Applikationen, die allesamt auf iPhone oder iPad zugeschnitten sind. Zum Vergleich: Bei der letzten Keynote anlässlich der Vorstellung des iPads vor wenigen Monaten waren es noch 200.000 Programme. Von speziell auf das iPad optimierten Programmen wären bereits 8.500 Applikationen verfügbar, wobei im Durchschnitt etwa 5% aller Programme aus diversen Gründen abgelehnt werden müssten.
Auch über die Verbreitung von eBooks informierte Apple auf der WWDC. Seit Verkaufsstart des iPads wurden bereits fünf Millionen Downloads von Büchern aus Apples eigenem iBook Store verzeichnet. Normale Applikationen aus dem App Store kamen im gleichen Zeitraum auf 35 Millionen Downloads. Dass eine solche Anzahl von Büchern in der vergleichsweise kurzen Zeitspanne heruntergeladen wurde, ist dennoch überraschend. Um den Trend weiter anzukurbeln, möchte man noch diesen Monat eine neue Version der iBooks Applikation anbieten, die unter anderem Lesezeichen und PDF-Unterstützung vorweisen soll.
Neben hauseigenen Nachrichten vom Apple Chef persönlich nutzten auch Drittanbieter die WWDC, auf der über 5.200 Teilnehmer erschienen sind, um ihre eigenen Produkte zu promoten. Insbesondere ging es dabei meist um Applikationen für das iPhone, insbesondere Spiele. Farmville, welches bei Facebook mehrere Millionen Nutzer anzieht, wird es demnächst auch als iPhone App geben. Daneben will man auch Guitar Hero auf das iPhone bringen, wobei nicht ganz klar ist, wie das Spiel gespielt werden soll, denn Guitar Hero auf Konsolen wie Xbox oder PlayStation kommt mit einer großen Gitarre daher – die das iPhone bekanntlich nicht im Lieferumfang bietet.

Das Beste zum Schluss
All diese Nachrichten der WWDC wurden natürlich wieder einmal vom Update des iPhones überschattet. Das schlicht iPhone 4 betitelte Smartphone – möglicherweise hat man den Erfolg von Microsofts Windows 7 bemerkt, und sich deshalb für den einfachen und einprägsamen Namen entschieden? – macht wie gewohnt alles besser als der Vorgänger, zumindest, wenn es nach Apples Meinung geht. Punkten will man dabei vor allem durch ein neues, extrem hochauflösendes Display, einer deutlich gesteigerten Verarbeitungsqualität und dem neuen iPhone OS 4, dessen Name jedoch ebenfalls geändert wurde. Das nun iOS genannte Betriebssystem unterstützt nun endlich Multitasking und das Anlegen von Ordnern.
Bereits am 24. Juni kann das neue iPhone erworben werden. Preissenkungen sind Apple-typisch in nächster Zeit nicht zu erwarten – zumindest bis zum nächsten Jahr, wenn garantiert das iPhone 5 vorgestellt werden wird.

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Jun 09

Am 7. Juni war es soweit: Apple hat endlich das lang ersehnte iPhone 4 vorgestellt, das ab dem 24. Juni in Japan, Frankreich, Großbritannien und Deutschland erhältlich sein wird. Zur Eröffnung der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC präsentierte Steve Jobs das neue Smartphone höchstpersönlich. Und das Warten hat sich gelohnt.

Das neue iPhone 4 ist nur 9,3 Millimeter dick und damit das derzeit schlankste Handy auf dem Markt. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern zeigt es sich deutlich eckiger und kantiger und hat unter der harten Schale einige Verbesserungen vorzuweisen. Beispielsweise den Apple 4 Prozessor oder die 5-Megapixel-Kamera samt LED-Blitz und der Möglichkeit, Video-Aufnahmen im HD-Format zu machen. Auch bei der Displaytechnik setzt sich das iPhone 4 von der Konkurrenz ab. Statt OLED findet man ein In-Plane-Switching (IPS) Display, das besonders kratzfest ist. 3,5 Zoll misst das Retina-Display.

Das iPhone 4 wird wahlweise in weiß oder schwarz und in einer 16 oder 32 GB-Ausführung zu haben sein. Es verfügt über einen GPS-Empfänger, HSDPA, HSUPA, eine Bluetooth-2.1-Schnittstelle und einen integrierten iPod. Dank Fringe Field Switching Technologie soll sich das neue iPhone auch als E-Book-Reader eignen. Schon vor dem Verkaufstart ist zahlreiches Zubehör für das neue iPhone aufgetaucht. Ob Kunststoff-Bumper in knalligen Farben, vollwertige Schutzhüllen, VGA-Adapter für unterhaltsame Videoabende, Bluetooth-Headsets, Apple-Ohrhörer oder Sensoren mit Nike+-Software für sportliche Aktivitäten – einige Investitionen sind wirklich lohnenswert und verwandeln das iPhone 4 in ein echtes Multitalent.

Wie schon beim iPhone 3G S hat sich die Deutsche Telekom die exklusiven Verkaufsrechte für das neue Apple-Phone gesichert und will Vorbestellungen ab dem 15. Juni entgegennehmen. Bislang gibt es keine genauen Infos zu einzelnen Tarifen oder dem Preis des iPhone 4. In den USA soll das neue Smartphone ab 199 Dollar, in Kombination mit einem 2-Jahres-Vertrag, zu haben sein. Treue Apple-Fans dürfte der Preis nicht wirklich interessieren, denn das neu designte Modell lässt fast keine Wünsche mehr offen. Was besonders Entwickler freuen dürfte: das iPhone ist mit I-OS 4 ausgestattet und bietet damit zahlreiche neue Funktionen und auch Programmierschnittstellen!

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